Die Wahl zwischen beiden hängt weniger von der Leistung ab als von der Wellenlänge, und die Wellenlänge entscheidet, welche Materialien reagieren.
Mit der Materialliste beginnen
Aufschreiben, was der Laser am häufigsten bearbeiten soll. Holz, Karton, Leder und dunkles Acryl passen zu beiden Arten. Klares Acryl und Glasgravur sprechen für CO2. Das Markieren von blankem Metall spricht für einen Faserlaser, eine ganz eigene dritte Maschine.
Die Leistungsangaben genau lesen
Diodenlaser werden oft nach ihrer elektrischen Leistungsaufnahme benannt, während die optische Leistung, die das Material erreicht, kleiner ist und weiter unten steht. CO2-Laser werden meist nach der Röhrenleistung beschrieben. Beides ist nicht direkt vergleichbar, daher vergleicht man besser die veröffentlichten Schneidangaben jedes Herstellers — eine Dicke eines genannten Materials in einer angegebenen Zahl von Durchgängen — statt der Wattzahl.
Die Maschine um den Laser herum bedenken
Diodenmaschinen sind oft offene Rahmen, leicht genug für einen Tisch, mit separat verkauftem oder bei manchen Modellen eingebautem Gehäuse. CO2-Maschinen sind größer, brauchen eine Wasserkühlung für die Röhre und eine Abluft und wiegen weit mehr. Platz, Belüftungsweg und Kühlung, die jeder Hersteller angibt, entscheiden, ob eine in einen Raum passt.
Was beide brauchen
Absaugung oder Filterung des Rauchs, Augenschutz, der für die Wellenlänge der Maschine gekennzeichnet ist, eine feuerfeste Unterlage und Beaufsichtigung während des Betriebs. Das stammt aus dem Handbuch des Herstellers und seiner Laserklassen-Kennzeichnung, und diese Seite bezeichnet keinen Aufbau als sicher.
Eine vernünftige Entscheidungsreihenfolge
Zuerst die Materialien, dann der Arbeitsbereich, dann die veröffentlichten Schneidangaben, dann Platz und Belüftung, die der Hersteller verlangt, und erst danach der Preis.
Was Maker vor dem Kauf fragen
Kann ein Diodenlaser klares Acryl schneiden?
In der Regel nicht: Sein Licht geht durch klares und viele helle Acrylsorten hindurch. Dunkles oder undurchsichtiges Acryl eignet sich für Diodenlaser, und für klare Platten sind CO2-Laser die übliche Wahl.
Welcher markiert Metall?
Keiner der beiden markiert blankes Metall so gut wie ein Faserlaser. Dioden- und CO2-Laser können beschichtetes oder eloxiertes Metall markieren und Markiersprays nutzen, wie ihre Hersteller beschreiben; blanken Stahl zu markieren, ist Sache des Faserlasers.
Zuletzt geprüft 15. September 2026