Ein ganzer Computer auf einer Karte, und das Netzteil gehört zum Board
Die besten Einplatinencomputer 2026
Ein Einplatinencomputer betreibt ein vollständiges Betriebssystem auf einer kleinen Platine und liegt zwischen einem Mikrocontroller und einem Desktop-Rechner: Er steuert einen 3D-Drucker, betreibt eine Kamera, liefert eine Webseite aus, lässt einen Emulator laufen. Prozessor und RAM werden angegeben, und der RAM ist meist aufgelötet – die gekaufte Größe bleibt die Größe. Der Speicher ist bei den meisten Boards eine microSD-Karte, bei anderen eMMC oder ein NVMe-Steckplatz, und der Unterschied entscheidet, wie schnell sich das System anfühlt und wie lange es hält. Die GPIO-Leiste – Pinanzahl und Belegung – entscheidet, welche Erweiterungsplatinen passen, und ein Board mit gängiger Belegung erbt einen großen Zubehörkatalog. Anschlüsse werden nach Art und Anzahl aufgeführt: Videoausgänge, USB, Ethernet und dessen Geschwindigkeit. Der Strombedarf ist die am häufigsten übersehene Angabe: Viele Boards brauchen ein Netzteil mit angegebener Spannung und angegebenem Strom über einen bestimmten Anschluss, und ein zu schwaches Netzteil verursacht Instabilität statt einer klaren Fehlermeldung. Die Kühlung – Kühlkörper, Lüfter, Gehäuse – zählt unter Dauerlast, wenn ein heißer Prozessor sich selbst drosselt. Danach die Betriebssystemunterstützung, die sich zwischen dem Referenzboard und kompatiblen Alternativen stark unterscheidet. Wir vergleichen Prozessor, Arbeitsspeicher, Speicheroptionen, GPIO-Leiste, Anschlüsse, Stromanforderung, Kühlung und Betriebssystemunterstützung.