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Shore-Härte: wie weich ein flexibles Filament ist

Flexibles Filament wird nach Shore-Härte verkauft, meist auf der A-Skala. Die Zahl beschreibt, wie tief ein genormter Eindringkörper unter Prüfbedingungen in das Material einsinkt, und sie ist der beste Einzelhinweis darauf, wie flexibel ein gedrucktes Teil wird.

Was die Norm festlegt

Eine Durometerprüfung: Ein festgelegter Eindringkörper wird mit definierter Kraft in einen flachen Prüfkörper gedrückt, und die Tiefe wird auf einer Skala abgelesen. Verschiedene Skalen — A für weichere, D für härtere Materialien — verwenden unterschiedliche Eindringkörper und Kräfte. Die Normen legen Messgerät, Prüfkörper und Verfahren fest.

Was sie nicht verspricht

Keine Steifigkeit des gedruckten Teils: Füllung, Wandanzahl und Geometrie verändern, wie flexibel ein Druck ist. Keine Druckbarkeit: Weichere Sorten brauchen langsame Geschwindigkeiten und Extruder mit geführtem Weg. Keine Abrieb-, Reiß- oder Temperaturbeständigkeit, die eigene Eigenschaften sind. Keine Vergleichbarkeit über Skalen hinweg ohne den Buchstaben der Skala.

Womit sie zusammenwirkt

Extrudertyp und empfohlene Geschwindigkeit, die der Filamenthersteller veröffentlicht, denn die Härte entscheidet, wie leicht das Filament einknickt. Durchmessertoleranz und Trocknungshinweise, die bei flexiblen Materialien mehr zählen.

Was Maker vor dem Kauf fragen

Ist eine niedrigere Shore-Zahl weicher?

Ja, auf derselben Skala. Ein niedrigerer Shore-A-Wert bedeutet ein weicheres, flexibleres Material, und weichere Sorten sind in der Regel schwerer zu drucken.

Lassen sich Shore-A- und Shore-D-Werte direkt vergleichen?

Nein. Sie verwenden für unterschiedliche Härtebereiche verschiedene Eindringkörper und Kräfte, und ein Wert auf der einen Skala lässt sich nicht einfach in die andere umrechnen.

Zuletzt geprüft 15. September 2026