Was die Norm festlegt
Eine Familie von Befehlen für numerisch gesteuerte Maschinen: Bewegungen auf Geraden und Bögen, Vorschübe und Maschinenfunktionen. Die internationale Norm legt die allgemeine Form solcher Programme fest. Hobby-3D-Drucker, -Fräsen und -Laser verwenden Firmware-Dialekte, die auf dieser Form aufbauen und Befehle für Heizungen, Lüfter, Extrusion, Laser und Kalibrierung hinzufügen.
Was sie nicht verspricht
Keine Übertragbarkeit zwischen Maschinen: Eine für einen Drucker geslicte Datei trägt dessen Bauvolumen, Temperaturen und Startroutinen. Keinen gemeinsamen Dialekt: Firmware-Familien unterscheiden sich in den Befehlen, die sie akzeptieren. Keine Beschreibung des Teils: G-Code lässt sich nicht in ein sauberes Modell zurückverwandeln. Keine Sicherheit: Eine Maschine führt aus, was sie an Befehlen erhält, weshalb Firmware-Schutzfunktionen und die Anweisungen des Herstellers wichtig sind.
Womit sie zusammenwirkt
Slicer für Drucker, CAM-Software für Fräsen und Lasersoftware, die ihn alle erzeugen. Die Firmware der Maschine, die ihn auswertet. STL- und 3MF-Dateien, aus denen Drucker-G-Code erzeugt wird.
Was Maker vor dem Kauf fragen
Kann man eine G-Code-Datei mit jemandem teilen, der einen anderen Drucker hat?
Selten sinnvoll. Temperaturen, Maße, Startroutinen und Firmware-Befehle unterscheiden sich zwischen Maschinen; die Modelldatei zu teilen, lässt die andere Person für ihren eigenen Drucker slicen.
Verwenden Lasergravierer G-Code?
Viele Hobby-Lasersteuerungen akzeptieren G-Code, den Lasersoftware aus Vektor- oder Bilddateien erzeugt. Der Laserhersteller gibt an, welche Steuerung und Software er verwendet.
Zuletzt geprüft 15. September 2026