Sie ist ein logarithmisches Maß dafür, wie viel Licht einer angegebenen Wellenlänge das Glas sperrt: Jede Stufe sperrt zehnmal mehr. Sie gilt nur bei den Wellenlängen, die die Kennzeichnung nennt, daher wählt man eine Brille, indem man diesen Bereich mit der Wellenlänge des Lasers und den Vorgaben des Herstellers abgleicht.
Laserschutzbrillen wählt man nach zwei darauf gedruckten Zahlen, und beide müssen zum verwendeten Laser passen.
Der Wellenlängenbereich
Die Kennzeichnung nennt die Wellenlängen, für die das Glas gemacht ist, in Nanometern. Hobby-Diodenlaser senden oft blaues Licht aus, CO2-Laser fernes Infrarot und Faserlaser nahes Infrarot. Das Handbuch oder das Typenschild des Lasers nennt seine Wellenlänge, und die Brille muss sie abdecken.
Die optische Dichte
Bei diesen Wellenlängen hat das Glas eine optische Dichte (OD). Die Skala ist logarithmisch: Jede ganze Stufe verringert das durchgelassene Licht um den Faktor zehn. Welche Dichte ein Laser verlangt, hängt von seiner Leistung und Klasse ab, und die Anweisungen des Laserherstellers beschreiben den zu verwendenden Schutz.
Die Kennzeichnung
Augenschutz, der nach einer anerkannten Norm gefertigt ist, trägt eine Kennzeichnung mit seinen Wellenlängenbereichen und seiner Schutzstufe. Diese Kennzeichnung ist der Nachweis dessen, was der Filter leistet. Ein Angebot ohne sie oder ein nach der Farbe gewähltes Glas liefert keinen solchen Nachweis.
Weitere wichtige Punkte
Seitenschutz, weil Reflexionen schräg eintreffen. Tragbarkeit über einer Korrekturbrille, wo nötig. Durchlässigkeit für sichtbares Licht, die bestimmt, wie gut man die Arbeit durch das Glas sieht.
Was diese Seite nicht sagt
Keine Brille wird hier als sicher für einen bestimmten Laser bezeichnet. Die Seiten geben die Wellenlänge und die optische Dichte an, die die Kennzeichnung nennt, und die Anweisungen des Laserherstellers entscheiden, welcher Schutz erforderlich ist.
Wenn diese Seite und das Handbuch des Herstellers sich widersprechen, folgen Sie dem Handbuch. Jede Laserleistung, Geschwindigkeit, jeder Bauraum, jede Auflösung, Temperatur und Sicherheitsangabe auf dieser Seite stammt aus der Dokumentation des Herstellers, mit der veröffentlichten Einheit und genannter Quelle — nichts davon wird hier gemessen. Eine Zahl steht so, wie der Hersteller sie angibt, und wird nicht in eine andere Konvention umgerechnet, denn der umgerechnete Wert wäre eine andere Zahl. Und die Grenze, die diese Seite nicht überschreitet: kein Gehäuse, Filter, Absauger, keine Schutzbrille und keine Einstellung wird hier so beschrieben, als mache sie eine Maschine sicher. Die Seite berichtet, was der Hersteller mitliefert und was die Kennzeichnungen angeben — eine Laserklasse, einen Filtertyp, eine optische Dichte bei einer genannten Wellenlänge —, und die Anweisungen des Herstellers entscheiden den Rest, weil Raum, Material und Einsatz jenseits dessen liegen, was eine Anzeige wissen kann.
Was Maker vor dem Kauf fragen
Kann eine einzige Brille jeden Laser abdecken?
Meist nicht. Dioden-, CO2- und Faserlaser senden sehr unterschiedliche Wellenlängen aus, und ein Filter für den einen kann gegen einen anderen wenig ausrichten. Die Kennzeichnung nennt die Bereiche, die eine Brille abdeckt.
Reicht ein farbiges Glas?
Nein. Die Farbe allein sagt nichts über den Schutz bei einer bestimmten Wellenlänge. Die Kennzeichnung nach einer anerkannten Norm ist das, was die Leistung des Filters angibt.
Zuletzt geprüft 15. September 2026