Für die meisten ersten Drucker Filament: Es druckt große, praktische Teile mit Kunststoffen, die weder Handschuhe noch Waschen noch Aushärten brauchen. Harz eignet sich für kleine, sehr detailreiche Modelle und bringt eine Flüssigkeit mit, die so gehandhabt, abgewaschen und entsorgt werden muss, wie ihr Hersteller es beschreibt.
Die beiden Verfahren teilen einen Namen und sehr wenig sonst, daher läuft die Wahl darauf hinaus, was gedruckt wird und wo die Maschine stehen soll.
Was jedes Verfahren gut kann
Ein Filamentdrucker (FDM) schmilzt einen Kunststofffaden und legt ihn Linie für Linie ab. Er schafft Halterungen, Gehäuse, Werkzeughalter, Cosplay-Teile und alles, was stabil oder groß sein muss, und seine sichtbaren Schichtlinien sind der Preis dafür. Ein Harzdrucker härtet eine Flüssigkeit mit Licht aus, eine ganze Schicht auf einmal, und er gibt feine Oberflächendetails wieder — Miniaturen, Schmuckmodelle, Dentalmodelle —, die eine Düse nicht erreicht.
Was jeder vom Raum verlangt
Filamentdruck braucht eine ebene Fläche und etwas Belüftung für die Kunststoffe, die Dämpfe abgeben. Harzdruck braucht mehr: Nitrilhandschuhe, einen Ort zum Waschen der Teile, eine Aushärtelampe oder -station und eine Routine für die Waschflüssigkeit und die leeren Flaschen, denn unausgehärtetes Harz reizt. Das Sicherheitsdatenblatt des Herstellers sagt, was das Harz verlangt, und diesem Blatt ist zu folgen.
Was jeder im Betrieb kostet
Eine Filamentspule ist ein einziges Verbrauchsmaterial. Der Harzdruck fügt dem Harz selbst Trennfolien, Waschflüssigkeit und einen Aushärteschritt hinzu. Keine der beiden Listen ist lang, doch die zweite ist länger, und genau diese Liste vergisst man beim Vergleich der Maschinenpreise.
Ein praktischer Weg zur Entscheidung
Schreiben Sie die ersten zehn Dinge auf, die der Drucker herstellen soll. Sind die meisten Funktionsteile, größer als eine Streichholzschachtel, ist ein Filamentdrucker die Antwort. Sind die meisten klein und dekorativ, und gibt es einen Raum, in dem Harz richtig gehandhabt werden kann, ist ein Harzdrucker seine zusätzlichen Schritte wert.
Was Maker vor dem Kauf fragen
Ist ein Harzdrucker schwieriger zu bedienen als ein Filamentdrucker?
Das Drucken selbst ist nicht schwieriger, doch alles drumherum ist aufwendiger: Handschuhe, eine Wäsche in Alkohol oder Wasser, ein eigener Aushärteschritt, ein eigener Platz und Sorgfalt mit der Abfallflüssigkeit. Ein Filamentdruck ist nutzbar, sobald er das Bett verlässt.
Kann ein Drucker beides?
Keine Consumer-Maschine beherrscht beide Verfahren. Sie härten oder schmelzen Material auf völlig verschiedene Weise, und eine Werkstatt, die beides braucht, hat am Ende zwei Maschinen.
Zuletzt geprüft 15. September 2026